Club Suizo Costa Blanca

                                       

Wander - Freunde:

0699

Wir führen im Frühjahr und im Herbst je eine Wanderung an der Küste und im Hinterland der Costa-Blanca durch.
Wander-Daten siehe unter 'Neuigkeiten'
Gruppenleiter/in vakant --- wird gesucht
Info derzeit bei Edith und Peter Härtsch, Tel. 606 218 281
E-Mail: peter.haertsch@bluewin.ch

Inhaltsverzeichnis dieser Seite:

1. Berichte, Fotos etc.:
2. Vorschläge/Tipps:
3. Links

1. Berichte, Fotos, etc. von Wanderungen: 

Wanderung vom 20.04.2017

Um Halb elf begeben sich neun fröhliche Wanderinnen/Wanderer unter der Leitung von Edith Haertsch von Famorca nach Facheca und zurück sowie zehn «wirkliche Bergsportlerinnen und Bergsportler» unter der Leitung von Peter Haertsch auf die Tour von Benimassot (auf der anderen Seite im Vale de Seta) nach Famorca. Die letztere Gruppe brauchte für den Transport zum Ausgangspunkt in Benimassot zwei Autos. Idales Wanderwetter (weitgehend bedeckt statt stechende Sonne, trocken statt regennass, einsam statt übervölkert). Das geologische Ambiente wechselt von Kalk zu Granit und zurück, es gibt Schutthalden zu Hauf, Schluchten und wirre Bachverläufe, die allerdings in stummer Trockenheit vor sich hinglühen. Die Landschaft zeigt Spuren von Eingriffen sanfter Landwirtschaft. Die drei Grundarten menschlichen Terrassenbaus werden entdeckt: Terrassen von Felsmauern gestützt, Terrassen auf Trockenmauern ruhend und Terrassen mit Traxen aus den Berghängen geschnitten, ohne stützende Einrichtungen. Darauf verbreiten sich Olivenkulturen, Mandelbäume, Johannisbrotbäume, Apfelbäume und auf dem Pass – im frischen Wind – Kirschbäume. An speziellen Pflanzen sind links und rechts am Weg zu verzeichnen:

Gelbe Ragwurz oder Ophrys lutea
Schnepfen Ragwurz oder Ophrys scollopax
Albino einer rotbraunen Ragwurz oder Ophrys fusca

Die Bar La Font in Famorca war nicht nur Ausgangspunkt des sportlichen Unternehmens, sondern ist das Ziel, das von allen im aufrechten Gang erreicht wird. Das einfache Essen hat wohl gemundet.

Schliesslich Trennung und Verabschiedung, hinkend, winkend, Augen zwinkernd…

Nächster Treff im Herbst.

Antonio Passini, Gast auf heutigen Wanderung

Fotos (von Teilnehmern) ---> hier

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Frühjahrs-Wanderung vom 23. März 2017

Nachdem unsere Wanderung infolge Regenwetter eine Woche verschoben werden musste, konnten wir am 23. starten. Wir waren neugierig auf die Route, denn das Hinterland von Gandía war uns unbekannt. Juan und Ruth haben eine sehr gute Beschreibung der Anfahrt ausgearbeitet und uns zugestellt, sodass Rótova und der Startplatz, Finca Los Pinos, problemlos gefunden wurden. Dort begrüssten uns herzlich die Gastwirte Eveline und Peter Jäger.
Leider wehte uns ein ziemlich kalter Wind um die Ohren, dem wir jedoch bald davon wanderten!
Für die Wanderung gab es zwei Varianten, eine leichtere und eine anspruchsvollere, wobei beide sehr schön waren. Anfangs war der Weg breit, sodass man gut plaudern konnte, bis dann die erste Hürde - das überqueren eines Baches - kam. War zwar einfach, es standen da runde Betonböller wo man sicher drüber schreiten konnte, einzig beim letzten Schritt mussten wir aufpassen, dass wir nicht doch noch einen Schuh voll raus zogen. Weiter ging es, vorbei an Überresten eines alten  Aquäduktes und rustikalen Mauerresten. Es kam dann nochmals ein Bach, später ein kleiner Teich mit frischem Quellwasser.
Bald teilten sich die beiden Gruppen. Diejenigen, welche die kürzere Route gewählt haben, liefen dem Burghügel des „Castell del Borró“ entlang und mit Blick auf die eindrückliche Ruine, gab es eine Pick-Nic Rast. Danach ging es im „Barranc Blanc“ abwärts, wobei die Überquerung eines ausgetrockneten Bachbett gewisse Trittsicherheit erforderte. Alle haben diese kleine Herausforderung aber problemlos gemeistert. Auf dem letzten Wegstück begleitete einerseits das Plätschern des Bächleins die Gruppe, anderseits verströmten Orangenblüten ihren betörenden Duft… welch eine Idylle! (Ruth V.)
Wir Unentwegten stiegen weiter aufwärts. Ein Stück höher sah man viele schwarze verkohlte Bäume, teilweise gefällt, oder noch aufrecht, Überreste von verheerenden Waldbränden. Es ist erstaunlich wie schnell sich die Vegetation jeweils wieder erholt. Wir konnten unzählige Blumen bewundern, u.a. weisse und rosa Ziströschen, Rosmarin, Salbei und vieles mehr, soweit das Auge reichte. Gemächlich ging‘s weiter aufwärts, ab und zu legten wir eine Verschnaufpause ein, damit alle wieder aufschliessen konnten. Wir staunten nicht schlecht als wir plötzlich inmitten des steinigen Geländes eine Fahrverbotstafel für Motos sahen und fragten uns, wo die dann wohl herkommen sollten. Irgendwann waren wir oben, Tossal de L’Aigua, stolze 570 m ü.M. und haben uns die Rast mehr als verdient. Es ist jedes mal wieder ein Erlebnis, ganz oben zu stehen, rundum die Berge und gleichzeitig der Blick auf‘s Meer. Wir leben hier wirklich in einer sehr schönen Welt.
Frisch gestärkt ging es dann abwärts, immer mit einem Auge in der Landschaft und mit dem andern auf dem Weg. Wir haben mal nicht aufgepasst und landeten dann prompt auf unserem verlängerten Rücken. Am Ausgangsort angekommen trafen wir die erste Gruppe die bereits dem Apéro huldigte. Zum Glück war auch für uns noch was übrig, und es wurden bereits erste Eindrücke ausgetauscht. Danach wurden wir in den Speisesaal gebeten wo ein feines Essen auf uns wartete: gemischter Salat, Ossobucco mit Polenta und Gemüse, zum Dessert eine Quarkcrème mit Pfirsichspiegel, alles sehr lecker.
Es war ein schöner Tag und wir alle dankten Juan und Ruth für ihre Mühe und das Vorbereiten dieser abwechslungsreichen Wanderung. Wir freuen uns schon wieder auf die Nächste.
Bald verabschiedete man sich und wie wir feststellen konnten, waren alle noch fit genug um heimzufahren, d.h. niemand musste oder wollte in der Finca übernachten.
Text: Elisabeth und Susanna

Fotos ---> hier

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Wanderung bei Gata de Gorgos und Lliber

Am 16. Februar trafen sich 21 Clubmitglieder (!!!) in Gata de Gorgos in froher Erwartung auf eine schöne Wanderung, welche Edith und Peter Härtsch wie immer sehr gut vorbereitet hatten. Wir fuhren mit ein paar Autos Richtung Lliber, wo die Wanderung am Ufer des Gorgos begann. Leider hatte es dicke Wolken am Himmel, welche immer dunkler wurden. Schon bald fielen dann auch ein paar Tropfen, aber darauf waren wir (fast) alle gut vorbereitet. So mussten wir kurz die Schirme öffnen und die Kaputzen hochklappen, schon kurze Zeit später, war es wieder trocken. Die Wanderung ging alles dem Flussbett entlang wo man noch gut die Auswirkungen des Hochwassers vom Dez und Jan sehen konnte. Der Weg war teilweise mit Schwemmgut verbarrikadiert, sodass wir durchs Flussbett klettern mussten. Wir waren wie immer fasziniert, wie viel Blühendes es zu bewundern gab.


Nicht nur die blühenden Mandelbäume, Edith zeigte uns wiederum Plätze wo auch wilde Orchideen am blühen waren. Wir sahen diverse Ragwurz Arten (Fusca) sowie Bubenkrautorchideen (Barlia Robertiana). Nach dem Stundenhalt gings ein weiteres mal über das Flussbett und nach einem kurzen Anstieg sahen wir schon die Dächer von Gata. Jetzt war auch die Sonne zurück. Auf den letzten Metern machten wir das schöne Gruppenbild und dann gings nach genau 3 Stunden lockerem Wandern richtig hungrig ins Restaurant, wo uns ein feines Essen serviert wurde, welches wir bereits beim Treffpunkt am Morgen ausgewählt hatten. Wir haben es wieder sehr genossen! Schön, dass dieses Mal so viele Wanderfreunde mitgemacht haben - die nimmermüden Wanderleiter Edith und Peter haben das echt verdient. Wir alle freuen uns schon heute auf die nächste tolle Wanderung! Hoffentlich machen dann auch die zwei "Weicheier", welche schon nach den ersten Regentröpflis umkehrten, bis zum Ziel mit!
Text: Maja Egloff

Fotos von Tony Widmer
Fotos (by Tony) ---> hier
Fotos (by Google) ---> hier

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Wanderung in der Region Bernia am 24. Nov. 2016

Nach den verregneten Vortagen trafen sich am Donnerstag, 24. November doch 10 unentwegte CSCB-ler zur diesjährigen Herbstwanderung hoch oben beim Parkplatz des Restaurant Vista Bernia? Und siehe da; der Himmel zeigte sich mit der dazugehörigen Sonne um 10:30 Uhr schon von seiner besten Seite, wenn auch bei vorerst noch etwas kühlen Temperaturen.

Die Wanderleiter Edith und Peter Härtsch hatten wieder, wie immer, eine tolle Tour vorbereitet, welche uns als erstes hinter dem Restaurant den Berg hinab führte. Der Ausblicke auf die bergige Umgebung und auf das Meer waren schlicht grandios. Wir sahen Calpe und den Cumbre der Sol einmal von einer völlig ungewohnten Perspektive aus mit der Sierra Bernia und dem Olta Gebirge gleich rechts im Blickwinkel. Locker liefen wir immer weiter runter und meine Sorge wuchs; denn irgendwann musste es ja auch wieder bergauf gehen, ufff!!!! Edith und Peter, die Orchideen-Wanderer zeigten uns die bereits vorhandenen grünen, feinen Blätter der einheimischen Orchideen-Arten und erklärten uns, dass wenn jetzt mehr Regen fällt, die Blüte im Frühling dann umso üppiger ausfallen werde. Auch jetzt Ende November fiel der Blick immer mal wieder auf etwas Blühendes: auf gelben wilden Ginster, auf Herbstzeitlosen, auf Gänseblümchen etc. etc. und auf viel Heidekraut-Arten. Spannend auch die einzelnen, abgelegenen Fincas, mal eher vom Typ "verfallen", dann aber wieder richtige Bijous, mit viel Liebe und Können renoviert. Auch dazu wussten unsere Wanderleiter immer etwas Interessantes zu erzählen. Aber dann kam der Moment; wir bogen links ab und wanderten nur noch bergauf, bergauf, bergauf.... Meine Befürchtung war eingetroffen. Die Gruppe aber plauderte und lachte und entfernte sich rasch von mir. Ich musste schwer schnaufend immer mal wieder eine Pause einlegen. Ja, ich muss mir eingestehen: ich bin überhaupt nicht in Form, und ach - wäre ich doch nur mehr gewandert diesen Sommer!!! 

Dann kamen wir auf ein Plateau und bewunderten einmal mehr die unbeschreiblich schöne Aussicht. Jetzt kommt auch der Montgo hinter der Anhöhe ins Blickfeld und ganz links die Sierra Segaria. Und wer noch etwas genauer auf den Horizont schaute, konnte sogar die Klippen von Ibiza und Formentera sehen. Welch eine traumhafte Aussicht! Schon bald sind wir wieder ganz oben und durchwandern den einsamen und in der jetzigen Jahreszeit natürlich verlassenen Campingplatz. Noch ein paar Minuten und wir stehen wieder vor dem Restaurant, wow - das ging jetzt aber flott, 3 Stunden waren um und ich darf mir bestätigen, dass meine Kondition doch nicht so schlecht ist wie ich dachte!!
Im Restaurant war für uns alle ein Tisch im Wintergarten reserviert. Wir wurden mit Wein, feinen Tapas und einer grossen Pfanne "Paella-mixta" bewirtet. Zur Gruppe sind noch 4 weiter CSCB-Mitglieder dazu gestossen. Ein Ehepaar welches leider nicht mitwandern konnte wegen Fuss-Problemen und ein Ehepaar welches mit uns einfach die tolle Aussicht und das feine Essen geniessen wollte. Zum Abschluss gab’s Kaffee und ein Chupito. Zur musikalischen Unterhaltung trug ein Gitarrenspieler bei, welcher mit typischen Liedern aus Spanien und Südamerika die tolle Stimmung noch unterstrich. Also wir freuen uns sehr auf die nächste Wanderung im Februar, denn so ein Tag ist für uns jedes Mal wieder ein Erlebnis. Merci Edith und Peter für all Eure Vorbereitungen!
Rolf + Maja Egloff

Fotos ---> hier


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Wanderung ins Vall de Gallinera am Donnerstag 14. April 2016

Am Morgen um halb elf haben sich 26 Personen und Sam, ein Hund, für die vom Schweizerclub aus durch Edith und Peter Härtsch organisierte Wanderung in Benirrama im „La Vall de Gallinera“ getroffen. Die meisten Wanderer sind Mitglieder vom Schweizerclub aber es hatte auch einige Gäste dabei, wie ich der Schreiberling.
Bei strahlendem Sonnenschein und wunderbar blauen Himmel machte sich die  muntere Wandergruppe auf den Weg und nahm die 9,66 Kilometer lange Route unter die Wanderschuhe. Zuerst ging es gemächlich leicht abwärts aus dem Dorf Richtung unserem Ziel „Castillo de Benirrama“. Wir waren überrascht wie viele Kirschbäume wir noch in Blüte sehen konnten und der Duft begleitete uns auf dem ganzen Weg.
Am Wegesrand konnten wir viele wunderschöne Blumen sehen, Orchideen, Mohn, Wicken, etc. Edith und Christine konnten mir zu allen Blumen auch sagen wie sie heissen. Mit dem I-Phone habe ich diese auch alle abgelichtet und habe nun eine blumige Erinnerung an diese Wanderung.
Nach circa einer Stunde Wanderung genossen wir den von Edith angekündigten Stundenhalt, wobei zu sagen ist, dass dieser Halt nicht eine Stunde lang ging, sondern „nur“ 15 Minuten, aber für einen kurzen Snack – Apfel, Bananen, Nüsse,…. – hat es wunderbar gereicht. Danach ging es über einen kurzen Teil etwas steil nach oben und wir waren auf der Höhe des „Castillo de Benirrama“. Wir  genossen rundum die Aussicht und machten uns Richtung Benirrama auf.
Nach 780 überwundener (kumulierter) Höhenmeter und rund 12‘000 Schritten – was die heutige Technik auf alle diesen mobilen Geräten auswerten kann…… - waren wir zurück in Benirrama wo wir in der Bar Roca einen feinen Mittagsschmaus – Salatplatte, Cocas mit verschiedenen Zutaten, Ente oder Lamm und einen Dessert-Teller geniessen konnten. Die Getränke wurden vom heutigen Geburtstagskind Monika spendiert – nochmals herzlichen Dank.
Ich konnte auf dieser Wanderung viele neue Menschen kennen lernen. Mit Edith konnte ich auch über ihre alte Schulzeit reden, ging sie doch ins gleiche Schulhaus in St. Gallen – St. Georgen wie ich heute gehe – Zufälle gibt es.  
Herzlichen Dank nochmals an Edith und Peter Härtsch für die tolle Organisation dieser wunderschönen blumigen Wanderung.

Bericht von Tim Gahler
10 Jahre alt, wohnhaft in St. Gallen, ferienhalber öfters in Javea

Fotos von Peter Güttinger ---> hier

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Februar Wanderung Club Suizo

Donnerstag, 18.02.2016, Treffpunkt Parkplatz Av. Palmela, Jávea
 
Um 10.30 waren fast alle Teilnehmer am warten auf die zwei Letzten. Als diese zwei dann auch noch eintrafen, konnte der letzte Taxi auch starten, und brachte uns dann  auf denn „Abmarschplatz“, Cami Cabanes, südlich des Rio Gorgos. Dort warteten diejenigen  Teilnehmer, die pünktlich erschienen waren.
Da wir nun komplett waren, 14 wanderfreudige Frauen und Männer, marschierten wir zackig, aber nicht immer im Gleichschritt, im Schlepptau von Peter Härtsch Richtung Gata.
Wir bestaunten die erwachende Natur, die vielen Blumen, viele schon in voller Blüte. Dank mehreren Kennerinnen und Kennern erfuhren wir auch deren Namen und Eigenschaften. Der Weg führte uns durch naturbelassenes Gebiet, meistens mit herrlicher Aussicht auf den Montgo und auf die grosse Ebene am Fusse des Montgo.
Wir sahen auch einzelne Fincas, die teilweise seit kurzem wieder bewirtschaftet werden. Sehr schöne Plantagen, Weinbau, Mandeln, Oliven, Orangen, Gemüse etc.
Auch Ruinen aus längst vergangener Zeit säumten unseren Weg, wer  wohl da gelebt hat und wie damals gearbeitet wurde?


Bald einmal sahen wir von weitem Gata, unser Ziel. Wir aber mussten zuerst noch den Rio Gorgos überqueren, zu unserem Glück war dies trockenen Fusses möglich, ich stellte mir vor, wie es wohl bei Hochwasser in diesem Flussbett aussehen würde?
Bald am Ziel, spürten wohl alle Hunger und Durst. Nur noch ein paar Minuten und wir sahen das Wirtshausschild vom Restaurant Trossets, nach fast drei Stunden Wanderung und laut Juan beinahe 10 km.  Einstimmig waren alle für „eintreten“. Bald bestellten wir zuerst einmal Getränke, und aus dem Menu konnte jeder nach seinem Geschmack etwas auswählen. Alle waren wirklich zufrieden und satt, ich denke hier könnte man wieder einmal einkehren, vielleicht mit dem heute fehlenden Chef Leo?  Posiblemente gibt’s ja doch noch ein kleines Plätzli im Terminkalender??  (Auch der Hauswein mundete sehr).
Nicht vergessen darf ich die interessanten Gespräche, die während der Wanderung und beim Essen geführt wurden.
Abschliessend kann ich mit Überzeugung sagen, alle Teilnehmer haben die Wanderung und das Zusammensein genossen, wir freuen uns aufs nächste Mal!
Herzlichen Dank an Edith und Peter Härtsch für die tolle Wanderung!
 
Liebe Grüsse, Betty und Sepp, (die beiden Letzten!).

Juan Vauthier

Fotos  ---> hier


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Die Wander-Freunde am Puig Campana bei Finestrat

Donnerstag, 3. Dezember 2015, die Wettervorhersage ist verheissungsvoll mit 20 Grad und Vollsonne für die Region Finestrat. Die von Peter und Edith Härtsch perfekt organisierte und natürlich vorgängig rekognoszierte Rundwanderung am Puig Campana startet in Finestrat bei der Font Del Moli, über (lange) 8 Kilometer, mit einer (anstrengenden) Höhendifferenz von 300 Metern, und soll tatsächlich über 3 Stunden dauern...!

Vermutlich sind all diese Tatsachen der Grund dafür, dass sich neben dem Wanderleiterpaar nur 6 CSCB Mitglieder angemeldet haben. Die kleine aber "feine" Gruppe startet um 10.45h auf einem angenehmen, ebenen Strässchen, biegt aber schon bald auf einen steil ansteigenden Wanderweg, welcher mitten durch Pinienwälder führt. Offensichtlich bin ich der schnaufschwächste der Gruppe und übernehme also freiwillig die Kolonnenendekontrolle (Besenwagen). Immer weiter geht es bergwärts, nach einer schweisstreibenden halben Stunde werden erste Kleidungsstücke ausgezogen, weiter folgen in regelmässigen Abständen. Das Wandergebiet ist wunderschön und auch hochinteressant. Wir sind tief beeindruckt vom Blick auf den majestätischen Gipfel des Puig Campana. Wir sehen Höhlen und eine (jedenfalls für mich) einzigartige Pflanzenwelt. Es hat verschiedenste Kräuterarten, welche uns von der mitwandernden "Pflanzenfachfrau" detailliert erklärt werden. Blaue Kugelblumen, blühende Erikas, Lavendel, gelber Stechginster um nur einige zu nennen. Aber auch Raupenarten an den Pinien, welche ich noch nie gesehen habe. Wie gesagt, eine tolle Wanderung mit wunderbaren Lichtspielen durch Sonne und Schatten. Immerhin, war dann nach 2 anstrengenden Bergaufstunden die Anhöhe erreicht, wo sich uns dann ein  sensationeller Weitblick bot ... auf Benidorm und aufs Meer, Entschädigung pur!

Die letzte Stunde war dann geradeaus und runter, jetzt war ich so richtig am Aufholen.....

Stolz über das geleistete kamen wir (nicht mehr so rundgehend.....) am Ausgangs- und Zielort Font Del Moli wieder an. Beim anschliessenden gemeinsamen feinen Essen im Restaurante Font Del Moli wurde die Wanderung nochmals mehr oder weniger geistreich auf- oder abgearbeitet. Ich bin mir sicher; Alle werden bei der nächsten Wanderung wieder dabei sein! Übrigens hat mein neuestes Spielzeug - ein Schrittzähler - mir einen neuen Rekord angezeigt: sagenhafte 10'979 Schritte !!     
Rolf Egloff

Fotos von Peter Güttinger ---> hier

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Februar-Wanderung im März 2015 ins Val d'Ebo

Nachdem die "Februar-Wanderung" wegen schlechten Wetterprognosen bereits zweimal verschoben werden musste, haben die Organisatoren - Edith und Peter Härtsch - diesmal beschlossen, trotz wiederum ungünstiger Vorhersage, die Wanderung durchzuführen...

So hat sich eine Gruppe von "Hartgesottenen" auf den Weg ins Vall d'Ebo gemacht; schon unten in Pego sah man die dicht verhangenen Berghänge und wir mussten unseren ganzen Optimismus aktivieren, um dort die kurvenreiche Pass-Strasse hinauf zu fahren. Je höher wir gelangten, desto dichter wurde der Nebel! Erst nach der Passhöhe lichtete sich der Schleier und das Tal mit gleichnamigem Ort Vall d'Ebo lag uns zu Füssen!

Da die vorgesehene Wanderroute zum Teil in dichtem Nebel lag, haben sich die erfahrenen Gruppenleiter für eine Alternativ-Tour entschlossen, dies bedingte, dass wir uns in 4 Fahrzeuge aufteilten und im Auto zum Ausgangspunkt fuhren, zwei Fahrzeuge deponierten wir am Ziel der Wanderroute.

Beim Start zur Wanderung sah es einen Moment lang aus, als würden wir vom Regen nicht ganz verschont bleiben, doch bald schloss Petrus den tropfenden Wasserhahn und wir konnten bei angenehmen Temperaturen in angemessener Kleidung die imposante Bergwelt und deren Natur geniessen. Links und rechts am Wegrand blühen bereits einige Pflanzen; auch wilde Orchideen konnten wir entdecken, d.h. Edith und Peter machten uns auf diese "Joyas" (Schmuckstücke) aufmerksam, die Beiden kennen sich in der Vielfalt der Orchideen sehr gut aus, da sie sich schon viele Jahre damit befassen und auf Entdeckungstouren die Fundorte katalogisieren.

Am Ziel angelangt, hatte die Gruppe Lust, auch noch die restliche Wegstrecke zurück nach Vall d'Ebo zu wandern; so dass schliesslich nur die "Chauffeure" im Auto ins Tal hinunter fuhren - ohne Fahrgäste!

Im Restaurant "L'Entrà" erwarteten uns Santiago und seine Frau Pepita zum Mittagessen; dort im gemütlichen Lokal verbreitete ein Holzfeuer im Cheminée angenehme Wärme. Bei einem vielfältigen und feinen Tapas-Menü sassen wir in zufriedener Runde und alle waren sich einig: trotz der vielen Wolken hat es sich auf jeden Fall gelohnt hierher zu fahren - übrigens: draussen hat es inzwischen wirklich angefangen zu regnen - aber was kümmert's uns...

Herzlichen Dank an Edith und Peter Härtsch - es war eine gute Entscheidung.
RV

Fotos ---> hier

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Wanderung auf den Cocoll vom 16. Oktober 2014

Als wir kurz vor 11 Uhr am vereinbarten Treffpunkt Pla de Dalt zwischen Tárbena und Castell de Castells ankamen, hatte sich bereits eine Gruppe wanderfreudiger Clubmitglieder versammelt und schliesslich waren wir 19 Personen, die sich auf den Weg machten. Nebst ein paar „altbekannten“ Gesichtern, bestand die heutige Wandergruppe mehrheitlich aus Neumitgliedern und darüber freuten wir uns ganz besonders.
Die Temperaturen fühlten sich sehr sommerlich an, nur die gelb verfärbten Blätter an den Nussbäumen und die heranreifenden Früchte auf der Apfelplantage an unserem Wegesrand zeugten von der herbstlichen Jahreszeit.
Nach einer guten Stunde gelangten wir auf eine weite Hochebene. Vor allem jene, welche das erste Mal hier oben auf knapp 1000 m Höhe standen, staunten über die Landebahn für Löschflugzeuge.
Nun galt es, auf dem Forstweg noch die letzten Höhenmeter zum Gipfel des Cocoll zu überwinden, bevor man auf 1050 m Höhe bei einer Rast beim Feuerwachturm die wahrhaft grandiose Aussicht bis hin zur Küstenlinie und weit ins Hinterland geniessen kann.

In der Ferne „grüsst“ der Montgó, die Bernia, das Serella-Gebirge, die Sierra Aitana mit ihren 1558 Höhenmeter, das höchste Gebirge im Land Valencia. Bei stahlblauem, klaren Himmel liegt paradiesisch die Costa Blanca-Bergregion mit ihren tiefen Schluchten und felsigen Gipfeln vor uns - welch ein toller Ort, um sich beim mitgebrachten Picknick genüsslich zu stärken.
RV

Bilder von Juan Vauthier ---> hier
und von Peter Güttinger

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Wanderung bei Alcoraya vom 22. Mai 2014:

Eine ROSE gibt es für Hansy und seine Monika für den herzlichen Empfang und die äusserst grosszügige Bewirtung in ihrem Heim nach der Wanderung. Einen KAKTUS für die angebliche Besitzerin der Finca Manolo am Fuss des Wanderberges, die behauptete, sie wäre nun die Besitzerin der ganzen Gegend und für die Benützung des Wanderweges einen Wegzoll verlangte. 50 Euro musste hingeblättert werden, um weiter wandern zu können. Gut war ich nicht dabei, sondern im Tal beim Vorbereiten des Apero. Der „Dame“, in einem Mail an Hansy habe ich sie als „Kuh“ bezeichnet, hätte ich aber den Marsch geblasen.  

So also gleich das Hoch und das Tief zu Beginn dieses Berichtes.Knapp über 30 Personen trafen rechtzeitig am vereinbarten Treffpunkt in Alcoraya ein. Der Hauptharst fuhr etwas weiter zum Ausgangspunkt des Fussmarsches. Zu fünft fuhren wir mit Hansy in sein Reich und begannen nach einem kurzen Plausch mit dem Vorbereiten des Mittagessens. Geärgert haben wir uns dort lediglich über den Anruf wegen dem geforderten Wegzoll. Als wir weiter nichts mehr hörten nahmen wir an, die Wanderer wären auf ihrem Marsch weiter gekommen. Als wir dann später zu Ohren bekamen - gut gibt es Handys - die Wandervögel würden bald mal bei uns eintreffen, setzten wir die beiden Paellas aufs Feuer, die eine aus Fisch und Meeresfrüchten, die andere, ich nenne sie nun mal „Paella Alcoraya“ mit  Huhn und etwas Schweinefleisch sowie diversen Wurststücken.  

Nach Ankunft der Wandertruppe, alle fit und munter, und nach dem ersten Durstlöschen schmeckten die vorbereiteten Lachsbrötchen und die Käsestückchen bestens. Noch mehr Bier, Cidre und Wein dazu natürlich, alles umrahmt mit Gitarrenmusik. Jene die das erste Mal bei Hansy und Monika zu  Besuch waren, streiften durch den Garten mit den Teichen, bestaunten die unzähligen Papageien und Singvögel in den Volieren und suchten nach den diversen Schildkröten. Hansy, seit kurzem zum Nachfolger von Pfarrer Küenzli geworden, dessen Kräuterideen er studiert und auch versucht seinen Mitmenschen zu vermitteln, hat einen Kräutergarten angepflanzt, den es natürlich auch zu bestaunen galt. Einmal mehr entpuppt sich Hansy als Multitalent. Mit was überrascht er uns als Nächstes?

Und neben ihm Monika, die nun schliesslich alle aufforderte sich einen Teller zu ergattern, damit die Hungrigen endlich zur verdienten Paella kamen. Das Wandern hat Kräfte gekostet und so wurde tüchtig zugelangt. Gemunkelt hat man, dass einzelne gleich dreimal zu den Paellapfannen gewandert seien. Genug gab es auf alle Fälle und auch weiterhin Getränke in aller Form. Schliesslich noch Kuchen und Kaffee und Monika offeriert noch ein weisses klares Wässerchen aus Willisau als Zugerkirsch. Dank ihrem Charme aus Österreich haben ihr die allfällig anwesenden Luzerner wohl verziehen. Gemütlich war‘s und wurde es wie ich hörte, denn die letzten Gäste sollen erst gegen 21.30 aufgebrochen sein.  

Danke vielmals Hansy und Monika für die grosse Gastfreundschaft. Und von einer finanziellen Beteiligung unsererseits wollten sie auf gar keinen Fall was wissen. Das ist super und einmalig. Roland Hostettler hat das in seinen Dankesworten, verbunden mit einem Gruss des Vorstandes des Club Suizo,  gewürdigt. Und es gab einen satten Applaus für die Gastgeber. Ein wunderschöner Tag neigte sich zu Ende und bestimmt waren alle Teilnehmer mehr als zufrieden mit ihm.  
WS

Fotos ---> hier

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Hans Schwendener:  

 

 

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Wanderung bei Lliber:

Um 10.00h nehmen 7 mutige Wanderer die lange Tour mit Juan unter die Füsse. Petrus hat uns einen herrlichen Tag beschert und die Temperatur ist ideal zum Wandern. Vom Restaurant Val de Pop geht’s durch den zum Teil verkohlten Wald hinunter zum Riu Xalo / Riu Gorgos. Diesen überqueren wir beim stehenden Wasser aus der Kläranlage, das nicht gerade nach Parfüm schmeckt. Von dort folgen wir der Piste mehr oder weniger entlang des Flusses bis unterhalb der Siedlung Muntanya dels Syrdos. Jetzt geht es auf idyllischem Wanderweg den Baranco hinauf zu einem kleinen Pass (343m) am Les Basetes oberhalb von Senija. Einige Teilnehmer benützen die kleine Pause hier zur Orchideensuche, die bekanntlich hier blühen (siehe Fotos). Nach dem Abstieg nach Senija folgt unser Weg dem offiziellen Wanderweg Richtung Lliber. Nachdem wir die Ebene des Jalontals erreicht haben, geht es weiter um die Siedlung von Tossalet und in der „Diretissima“ hinauf zum Restaurant Val de Pop, wo wir kurz vor 14.00h eintreffen. Da warten bereits die Wanderer der Gruppe 2, mit denen wir zusammen ein gutes Mittagessen und das Gesellschaftliche geniessen. An schattigeren Lagen haben wir immer noch blühende Mandelbäume angetroffen. Unser aller Dank an Juan und Ruth für die vielen Stunden Reko, um diese herrliche Wanderung auszuarbeiten.
PH
Als Ergänzung hier noch ein kleiner Bericht der Gruppe 2:
Da diese Wanderroute um einiges kürzer war als die der „Cracks“, startete ich eine Stunde später mit 9 Personen. Zudem wurden wir von Eros, dem 7-jährigen Schäferhund und dem 1/2-jährigen Welpen Diago begleitet, welche den „Ausflug“ sichtlich genossen und ihr Rudel stets im Auge behielten. Unser  Ausgangspunkt war derselbe, doch in eine andere Richtung, d.h. unser Weg führte durch Lliber, das man hauptsächlich als Autofahrer durch die etwas mühsame Ampel-Anlage an der Hauptstrasse - meistens auf rot - kennt. Wir peilten den Ort von hinten an, bei der Kirche vorbei auf anschaulichen Gässchen, gesäumt von rustikal renovierten Häusern. Also, es lohnt sich bestimmt, mal in Lliber auszusteigen und vielleicht noch den Kreuzweg hinauf zum Friedhof unter die Füsse zu nehmen um die Sicht auf das Val de Pop zu geniessen. Auch wir gelangten schliesslich an den Riu Gorgos, welcher nach der regenarmen Winterzeit nur spärlich Wasser führt. Nun folgten wir einen Teil der Strecke unserer „Vorausgegangenen“; kurz bevor wir auf die Hauptstrasse gelangten, zweigte der Weg in einen schattigen Waldpfad ab. Langsam aber stetig ging's hinauf, weiter oben konnten wir einen Blick in eine Art Tierpark werfen, welcher seit Jahren im Entstehen scheint, jedoch wegen Geldmangel nur mühsam vorankommt - schade, denn die dort inzwischen angesiedelten Tiere sind leider nicht alle ihrer Art gerecht untergebracht...
Unser Timing hat ganz gut geklappt, kaum hatten wir am reservierten Tisch im Restaurant Platz genommen, trudelten die „Früh-Starter“ ein und dem gemeinsamen, wohlverdienten Zmittag stand nichts mehr im Wege! Wir möchten an dieser Stelle noch einen Dank aussprechen, zwar an Christa und Aldo Gubser; sie haben zum Einstand als Neumitglieder, die Rechnung der zusätzlichen Getränke beglichen - muchas gracias!
RV

Fotos: hier / ici

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Eine Wanderung bei Benimaurell...

...mit 2 Varianten
10 Grad war es um 11 Uhr bei unserer Ankunft am Sammelplatz in Benimaurell, dem hintersten und höchstgelegenen Dorf im Vall de Laguart. Aber das war immer noch besser als die bittere Kälte und den Schnee, den die Wanderleiter mit ihren Frauen bei der Rekognoszierung am vergangenen Samstag hier oben antrafen.
Wir alle waren in unseren Windjacken verpackt, denn der Wind blies ganz zügig. So machten wir uns ganz schnell auf den Weg, die Bergkraksler zog es ins Gebirge, wir die Müssiggänger marschierten unter Monikas Führung erst durch das kleine Dorf und dann hinunter ins tiefer gelegene Fleix. Die gut zwei Kilometer schafften wir mühelos und in Fleix angekommen, nahmen wir ein paar Bissen und Getränke zu uns. In einer nahen Taverne gab’s in der Sonne sitzend noch Kaffee, der etwas aufwärmte. Dann ging es wieder zurück nach Benimaurell, kräftig bergauf und mit einem flotten Gegenwind. Der Schlussteil wurde noch ordentlich steil und so  kamen mindestens einige aus unserer Gruppe doch noch ins Schwitzen. Wir freuten uns, als wir das etwas ausserhalb des Dorfes gelegene Restaurant erreichten, wo das gemeinsame Mittagessen für uns bereit war. Die von Alicante angereisten Hansy und Monika bezogen vor dem Essen gleich im angegliederten schönen Hotel noch ein Zimmer zu einem ganz vernünftigen Preis. Sie wollten nach dem Zusammensein nicht noch nach Hause fahren. Eine gute Idee fand ich.
Es war wieder ein wunderschöner Wandertag. Kühl zwar und mit viel Wind, doch mit Sonne am stahlblauen Himmel. Und rundum die kargen Berggipfel. Ein Bergtal, das zu besuchen sich mal lohnt!
WS
 
Nach einer kurzen Begrüßung der zahlreich angereisten Wanderfreunde und einer Einweisung teilte sich die Wandergruppe und los ging's. Ein kalter durchdringender Wind blies und da wollten alle schnell in Bewegung kommen. Von Juan angeführt, bildeten die Kletterfreudigen der Gruppe ein "Fähnlein der sieben Aufrechten" und stiegen forsch bergan. An der Weggabelung hinter dem Dorf trennte sich Giuseppe von uns, um den linken Weg einzuschlagen, der den Bergzug in entgegengesetzter Richtung umrundete. Wir anderen folgten der rechten Ausschilderung. Ein schmaler, aber gut begehbarer Wanderpfad führte uns immer am Felsen entlang in die Höhe. Das Wasser nimmt genau diesen Weg, nur in umgekehrter Richtung, das war gut zu sehen. Der Schnee vom letzten  Wochenende war längst getaut, das Wasser zu Tal gelaufen, unser Pfad trocken. Rechts hinter uns im Tal - im Vall de Laguart - schaute man über den berüchtigten Barranc de L'Infern, durch den der Riu Girona fließt, der schon so manchem Wanderer zum Problem wurde. Wir stiegen ohne Probleme stetig bergan, der Sonne entgegen. Manchmal hatte ich das Gefühl, wir sind ein Segelschiff, das hart am Wind segelt, denn der kam heftig mal von Luv und mal von Lee. Zwischendurch lockte uns Frau Holles Apfelbaum am steilen Hang  mit reifen Früchten. Dank der Fitness unseres Wanderführers kamen wir auch in den Genuss der köstlichen Äpfel. Gestärkt erreichten wir den Passkreuzweg, auf dem uns Guiseppe von der  Sonnenseite her entgegen kam. Das war perfektes Timing. Unser Höhe- und Wendepunkt war dann die Passhöhe "Collado de la Garga" mit dem  Restaurant. Die Straße führt hier weiter ins Vall de Pop. Wir kehrten der Höhe den Rücken und wanderten auf Bergpfaden zurück ins Vall de Laguart mit Blick auf das Meer in der Ferne und Denia und erreichten noch vor der anderen Gruppe das Hotel Alahuar,  wo uns zunächst eine wohlwollende Sonne verwöhnte und uns dann allerlei Köstlichkeiten erwarteten.
CN

Fotos: hier / ici

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Wanderung vom 17.10.2013 am Nordfuss des MONTGO

Anhand der Einladung mit ausführlicher und hilfreicher Wegbeschreibung und Google-Earth-Bilder war es für 27 Wanderfreunde recht einfach, pünktlich um 10 Uhr zum Treffpunkt bei der Ermita Pare Pere in Denia zu gelangen.

Was sagt die Literatur zu unserem Treffpunkt?

Die ehemalige Einsiedelei ist mit dem Leben und Wirken des ehrwürdigen Bruders Pedro Esteve verbunden, der 1583 in Denia geboren wurde. In der Calle Loreto ist ein Hinweisschild an seinem Geburtshaus angebracht. Ihm sind die Patronatsfeste der „Santisima Sang“ zu verdanken. Der Überlieferung nach gab es 1633 in Denia eine Choleraepidemie. Der Bruder Pedro trug an einer Prozession das Bildnis der „Santisima Sang“ durch die Strassen Denias, segnete danach einige Brote und gab sie den Erkrankten zum Essen. Diese wurden anschliessend gesund wie es aus überlieferten Berichten heisst. Der Bruder Pedro Esteve wird in Denia und auch anderen Ortschaften der Provinz sehr verehrt und die Leute nannten ihn auch Pare (Vater) Pere. Dieser verbrachte viel Zeit in Zurückgezogenheit und widmete sich dem Gebet und der Meditation. Die Kapelle, die seinen Namen trägt, wurde zu seinen Ehren gebaut. Sie steht an dem Ort, wo der Einsiedler seine bescheidene Behausung gehabt haben soll, die ihn von Wind und Wetter schützte. Um in die aus Stein gebaute Hütte zu gelangen musste man sich bücken. Padre Pere verstarb im Jahr 1658.

Nach diesem Rückblick in die Vergangenheit nun zur Gegenwart. Unser Wanderleiter Juan gab uns zwei Routen zur Auswahl. Eine leichtere Tour mit seiner Frau Ruth als Pfadfinderin und die schwerere Route für Wagemutige begleitete er selber. Die meisten von uns entschieden sich für den leichteren Weg, lediglich 4 wagten sich höher hinauf zum Montgó. Die leichtere Strecke führte nach einem kurzen Aufstieg fast eben auf einem gut begehbaren Weg unter der Nordwand des Montgó durch. Der Blick nach oben zum 752 hohen Felsgebirge und der Blick hinunter nach Denia und aufs Meer entspricht genau dem, was aus Pressebeschreibungen zu lesen ist, die diesen Naturpark lobend preisen und ihn als den schönsten Aussichtspunkt der Provinz bezeichnen.

Der Google-Link dazu:
http://cma.gva.es/contenidoHtmlArea/contenido/52000/cas/rutassenderismo.pdf

Hier sind alle Wandermöglichkeiten rund um den Montgó aufgeführt. Alle die mitgekommen sind wissen, es gibt noch mehr!

Es ist immer wieder schön, vor allem bei einer leichteren Wanderung, miteinander unbeschwerte Gespräche führen zu können, bis die Zeit kommt, wo es wieder auf den Rückweg geht und die Beine dann oft schon etwas müde sind und man somit mit sich selbst zu tun hat. Aber alle trafen wir wohlbehalten am Ausgangspunkt ein, auch diejenigen die den höher gelegenen, mühsameren und längeren Pfad genommen haben und denen wir unterwegs zuwinken konnten, als wir sie für kurze Augenblicke oben an der Felswand sahen.

Nach der Wanderung fuhren wir nach La Xara wo wir im Restaurant  „Tapes i Vins“ um 14 Uhr einen langen Tisch für uns vorfanden. Die Laune stieg je länger das hervorragende Essen und den Genuss des Weines dauerte. Die Letzten sind sage und schreibe erst 18.15 nach Hause aufgebrochen.

Vielen herzlichen Dank an den Wanderleiter Juan, unterstützt von Ruth, sowie an Walther Wehrli für das Organisieren des Mittagessen; sollte es im November eine Wanderung geben freuen sich schon alle darauf.
Hansy

Fotos von Werner + Juan: hier / ici

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Maiwanderung in der "Sierra de las Aguilas"

In Spanien wurden für den 16. Mai in 16 Provinzen Wetterwarnungen ausgegeben. Stürme, Regen und sogar Schneefälle bis 1000 Meter waren angesagt. An vielen Orten traf das auch zu, vielfach äusserst heftig. Die TV-Bilder vom Abend liessen einem daran teilhaben.
Trotz dieser schlechten Prognosen trafen wir uns, 14 an der Zahl, am vereinbarten Treffpunkt in Alcoraya, das im Hinterland zwischen Alicante und Monfort in einer etwas verlassenen Gegend liegt. Es wehte zwar ein straffer Wind, doch die Sonne stand am Himmel. Hansy Stadlin und Monika erwarteten uns dort und wir fuhren dann zu ihrem nur unweit gelegenen Anwesen. So kann man das ganze schon nennen. Dort deponierten wir die mitgebrachten Waren für das Mittagessen. Als alle für die Wanderung umgezogen waren, machten wir uns wieder per Auto zum Startort der Bergwanderung auf. Da Hansy einen verknackten Fuss hat, organisierte er zwei einheimische Ortskundige, der eine, Manolo, hat zeitlebens unzählige Berggipfel auf der ganzen Welt bestiegen. Der andere, José und Nachbar von Hansy kennt sich hervorragend aus in Botanik und möchte auf dem von einem Onkel geerbten Grundstück biologisch Gemüse anbauen. Vorerst tummelt sich im eingezäunten Gehege mal ein Wildschweinpaar. Hansy machte uns mit unseren Führern bekannt und kehrte dann nach Hause zurück zum Feuer machen, damit wir bei der Rückkehr eine schöne Glut für unser Mitgebrachtes vorfinden würden. Monika überliess er unserer Obhut. Selbst ist der Mann wird er gedacht haben.
Die Sierra de las Aguilas beherbergt noch drei Adlerpaare. Und zu unserer Freude kreiste einer der Adler über unsere Köpfe hinweg in der Senke zwischen den beiden Bergspitzen. Stetig leicht bergan ging es nun auf Naturstrassen gut eine Stunde lang bis wir auf dem Sattel zwischen den beiden Bergen ankamen. Einige hatten sich zwischenzeitlich beim Aufstieg die Windjacken ausgezogen, denn leicht ins Schwitzen war man gekommen. Unterwegs zeigte uns José einige der nur in dieser Gegend wachsenden Thymianbüschel. Diese einheimische Sorte wird hier „Cantueso“ genannt. Sehr wohlriechend und für Hustentee geeignet mit heilender Wirkung. Auf dem Sattel machten wir eine kurze Rast und bis auf drei „ältere“ Herren stieg der Rest der Gruppe noch hinauf zum Mirador, von wo aus sie eine herrliche Rundsicht bis hin zur Küste hatten. Wir drei blieben im Sattel im Schatten eines Baumes sitzen und schwatzten über Gott und die Welt und sonstige anstehende Probleme. Fast auf der gleichen Route machten wir uns schliesslich wieder auf den Rückweg, um zu den parkierten Autos zu gelangen. Das abwärts Laufen machte mir wegen dem verminderten Sehen mehr Mühe und so bildete ich zusammen mit Monika bald den Schluss. Hatten dabei aber eine nette junge Begleiterin aus Uruguay, die in San Vicente am Institut für Bergkunde studiert und von Manolo irgendeine Unterschrift brauchte. Da sie ihn zu Hause nicht antraf stieg sie flink den Berg hoch und traf uns auf dem höchsten Punkt. Abwärts nahm sie es dann wie ich auch wesentlich gemütlicher. Juan erwartete uns in einem alten Fauteuil sitzend, froh dass alle heil wieder am Ausgangspunkt waren.
In der „Casa Hansy“ angekommen staunten wir über all das, was die beiden hier in den vergangenen Jahren alles geschafft haben. Drei Häuser haben sie selber gebaut, ein Schwimmbad, dazu viele Teiche in denen sich Fische tummeln, Brunnen und vieles mehr. In verschiedenen Volieren zwitschern allerlei Vögel und eine Schildkröte legte gerade Eier und vergrub sie. Ein kleines Sammelsurium umgeben von vielen Pflanzen und Bäumen. Welche Arbeit um das alles zu pflegen.  
Gute Geister halfen Hansy während unserer Abwesenheit beim Bereitstellen des Apero und der feinen Lachshäppli auf leicht geröstetem Brot, dezent mit etwas Knoblauch verfeinert. Da wurde tüchtig zugegriffen. Dazu gab‘s zu trinken was man gerade mochte, Cava, Wein oder auch Bier und das nicht zu knapp. Unter Dach war ein langer Tisch für über 20 Leute schön aufgedeckt. Unser mitgebrachtes Geschirr und Besteck konnten wir in unseren Rucksäcken lassen. Hansy und Monika haben an alles gedacht.
Schliesslich machten wir uns um den Grill breit um unser Fleisch zu braten. Jeder hatte dabei seine eigene Technik. Die einen mögen es fast roh, die anderen eher durchgebraten. Hunger war aufgekommen und bald sass alles vor den vollen Tellern. Salate aller Art waren auch noch da in Hülle und Fülle, dazu weissen und roten Traubensaft, allerdings so um die 13 Grad Alkohol. So waren wir wirklich bald eine ganz fröhliche Runde zusammen mit einigen Freunden und Nachbarn von Hansy und Monika. Ernesto forderte schliesslich noch Postre ein. Vier verschiedene Kuchen, selbstgebacken, haben wir noch mitgebracht und bald war auch das rübis und stübis weggeputzt. Kaffee dazu gab es aus einer Nespressomaschine, also nicht nur so eine Chlürlibrühe. Und noch feiner Kirsch für die die wollten. Ein kurz einsetzender Regenguss konnte uns auch nicht mehr stören. War das ein schöner Tag!
Wir wollten natürlich den beiden einen Beitrag an ihre Auslagen und Arbeit übergeben, doch das hätte sie nur beleidigt. So sind wir denn mit ebenso viel Geld wieder nach Hause gefahren wie wir angekommen sind.
Es bleibt mir nichts anderes übrig als im Namen aller den beiden Gastgebern ganz herzlich zu danken, dass sie uns so toll aufgenommen und grosszügig bewirtet haben.
WS
PS: Habe mich per Mail noch am selben Abend bedankt und was kam als Antwort: „Es hat uns sehr gefreut dass ihr uns besucht habt und ich (Hansy) möchte das nun jedes Jahr mal machen bei uns“!

Fotos: hier / ici

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2. Wander-Tipps:

Leichte Wanderungen für jedermann/frau:

Fuentes del Algar: in der Nähe von Callosa d'en Sarrià, an den Ursprungsort des Algar-Flusses im Bernia-Massiv.
Empfehlenswerte Wanderung während der Sommermonate, wo man gerne kühle und schattige Plätze sucht.
Bademöglichkeit in Flussbecken, mehrere Restaurants vor Ort.
 
Bocairent: lohnenswerter Rundgang durch ein mittelalterliches Städtchen im Hinterland, an der Nationalstrasse Alicante-Madrid (Abzweigung in Villena), in der Sierra de Mariola.
Sehenswert sind: älteste Plaza de toros des Landes Valencia, das archäologische Museum, die Pfarrkirche aus dem 15. Jahrhundert mehrere Textilmanufakturen. Etwas ausserhalb des Städtchens, in einer Steilwand, 53 seltsame quadratische Löcher Les Covetes dels Moros.
Im Städtchen mehrere reizvolle Restaurants.
 
Albir: kurzweilige, halbstündige Wanderung in der Sierra Helada zum Leuchtturm von Albir.
Von der N332 in Richtung Albir-Strand, ab Parkplatz Supermercado Caprabo.

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3. Links:

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